Peptide gehört zu den Themen, bei denen die Details mehr zählen als die Schlagzeilen. Diese Seite bündelt Hintergrund, Wirkmechanismen und die praktischen Punkte, die am häufigsten gefragt werden.
Zuletzt geprüft am 2026-07-28. Wo eine Aussage auf einer konkreten Studie beruht, wird die Studie beschrieben und nicht überinterpretiert.
Cannabis (20 %) und Kokain (17 %) waren unter allen Verdachtsfällen ebenfalls deutlich stärker vertreten als GHB. Sofern GHB als K.o.-Tropfen eingesetzt wird, kann eine Wirkung in Form von Schläfrigkeit oder komatösem Schlaf innerhalb von 15–30 Minuten eintreten – allerdings nur bei entsprechender Hochdosierung. Potentielle Täter stehen somit vor der „Herausforderung“, einen Angriff exakt und unter Berücksichtigung der Verfassung des Opfers zu dosieren, da in niedrigerer Dosierung die von freiwilligen Konsumenten gewünschten Effekte wie Bewegungsdrang und Euphorie überwiegen, bei Überdosierung jedoch Atemstillstand und Tod drohen, letztere insbesondere in Zusammenhang mit Alkohol. Im Falle einer entsprechend hohen Dosierung ist die Erinnerung an die Zeit unter Drogeneinfluss manchmal nur lückenhaft (anterograde Amnesie, „Halcion-Effekt“). Das meist verwendete Natriumsalz hat einen deutlich salzigen bis seifigen Geschmack. Der konkrete Beweis derartiger Vorfälle ist schwierig, da GHB nur in Speziallaboren und innerhalb eines kurzen Zeitfensters nachgewiesen werden kann (s. Abschnitt Nachweis). Im Diskurs spricht die Gegenposition hingegen von einer „Hexenjagd“. So kommentierte die taz, das Problem sei „die Heimlichkeit, der Übergriff und der Vergewaltiger – und nicht der Stoff“. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt, die meisten Geschichten um Betäubungstropfen seien „nicht mehr als moderne Sagen“.
Quellen: de.wikipedia.org
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